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FÜR BEWERBER


FÜR ARBEITGEBER

Kommen Sie auf den Punkt!

Erfolgreiche Vorstellungsgespräche sind keine Plauderstündchen. Wie bringen Sie als Bewerber das Wesentliche kurz und präzise auf den Punkt?

Gerade in unserer schnelllebigen Zeit werden Mitarbeiter gesucht, die sich in Kürze Gehör und Akzeptanz verschaffen. Das gilt für alle Positionen auf allen Hierarchieebenen.

Vorgesetzte und Personalentscheider erwarten daher von ihrem Gesprächspartner im Vorstellungsgespräch ein hohes Maß an Effizienz und die Erkenntnis, warum ausgerechnet er/sie der oder die Richtige für die ausgeschriebene Position ist.

Das Wesentliche in wenigen Minuten auszudrücken, damit andere zu überzeugen und für sich zu gewinnen, gelingt mit der 4-K-Methode.

Versetzen Sie sich in Ihr Gegenüber - den Personalentscheider. Welchen Informationsbedarf hat er? Egal, welche Position er zu besetzen hat, ob Hoteldirektor, Küchenchef oder Schichtleiter, ihn interessieren hauptsächlich vier Kompetenzfelder (4K) bei der Einschätzung eines Bewerbers:

1. Fachkompetenz

Konzentrieren Sie sich hier auf Ihre Ausbildung, bisherige Aufgaben, Verantwortungsbereiche, Arbeitsweise, Erfolge, Fachkenntnisse, Projekte, Ergebnisse Ihrer Arbeit

2. Führungskompetenz

Wie viele Mitarbeiter haben Sie fachlich oder disziplinarisch geführt? Geben Sie Beispiele aus Ihrem Führungsalltag. Wie steuern, fördern und kontrollieren Sie Ihr Team? Wie lösen Sie Konflikte? Beispiele?

3. Kommerzielle Kompetenz

Wie steht's mit Ihrem kaufmännischen / betriebswirtschaftlichen Wissen? Arbeitsbeispiele: Kalkulationssicherheit, Kostenmanagement, Betriebskennzahlen, Budgetplanung, Umsatz- und Ergebnisverantwortung? Zeigen Sie, dass Sie unternehmerisch denken und handeln!

4. Persönliche Kompetenz

Hier lassen Sie es "menscheln". Was motiviert Sie zum Jobwechsel? Interessen außerhalb des Berufs? Persönliche Weiterbildungsinitiativen? Ihre Familie / Partner(in)? Ist ein Wohnortwechsel möglich? Ihre Ziele, Erwartungen etc.?

Mehr nicht. Wenn Sie Ihre Selbstpräsentation auf einen kurzen Monolog beschränken, haben Sie die "4-K-Methode" verstanden. Sie haben sich auf das Wesentliche konzentriert und Ihrem Gegenüber die Frage beantwortet: Was habe ich davon (WHID), diesen Kandidaten einzustellen? Wenn es Ihnen gelingt, den Interviewer neugierig zu machen, wird dieser nachfragen und mehr wissen wollen. So kommt schnell ein Dialog zustande, ein Arbeitsgespräch. Das eintönige Herunterbeten des Lebenslaufes wird überflüssig. Denn den CV hat ein professioneller Interviewer schon im Vorfeld gelesen.

So bleibt auch Ihnen - dem Bewerber - genügend Zeit, Ihre Fragen zum Unternehmen und den Aufgaben zu stellen, die Sie gewiss ebenso effizient vorbereitet haben.


Gabriele v. Bonin
© VON BONIN Personalberatung GmbH
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Tel. 06051-4828-0, E-Mail: g.vonbonin@von-bonin.de
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